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Die KomplizInnen starteten ihr Programm am Montag den 29.02.2016 mit einem Kennenlern-Abendessen am Tatort des Hole of Fame. Bezug nehmend auf die Überlegungen, wie wohl eine Ausstellung, die sich mit dem Internet auseinandersetzt, auch an diesen Ort übertragen werden kann, ohne dass wir die Ausstellung selbst nur im Internet stattfinden lassen, entschieden wir einen Livestream einzurichten, der unseren Arbeitsprozess anhand des Tisches auch online sichtbar machte.

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Wir hantierten mit Begriffen, besprachen die vertretenen künstlerischen und geisteswissenschaftlichen Positionen und versuchten der Frage nachzugehen was das Internet mit der Kunst macht, indem wir seine Begrifflichkeiten in einem analog-dokumentarischen Glossar bewegten, welches als Output unserer Gespräche gesehen werden kann. Während wir intern unseren Plan der Ausstellung ausheckten, kamen die externen Experten Florian Kuhlmann, Matthias Fritsch und Konstanze Schütze dazu, welche in öffentlichen Vorträgen näher mit uns über unsere Fragen diskutierten.

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Wir sprachen über das Internet als Vermarktungsplattform, künstlerische Arbeiten, die nur fürs Netz gedacht sind und wiederum künstlerische Verfahren, welche „nach dem Netz“ wieder mehr mit physischen Materialitäten arbeiten; sowie über die Möglichkeiten des Internets, indem sich Memes viral verbreiten können und sharing auch caring ist. Bei unserem Besuch im Lügenmuseum Radebeul ließ sich der Ready-Made-Effekt und das Arbeiten mit gefundenen Materialien von physischen Dingen, darauf übertragen, dass das Internet mit seinen Bildwelten und Bildräumen nicht nur Plattform und künstlerische Praxis ist, sondern auch lediglich als „neue“ Materialität denkbar ist.

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